Mohau e.V. Projekte

Fußballprojekt – FC Barcelona

Mit unserem Fußballprojekt möchten wir (Straßen)Kinder beschäftigen, sie fern halten von Drogen und Kriminalität und ihnen Halt und Gemeinschaft bieten.

Projekttyp: Prävention / Gesundheit / Beschäftigung

Projektbeschreibung:

30-100 Kinder und Jugendliche in den Elendsvierteln von Atteridgeville spielen von Dienstag bis Sonntag Fußball: Die Kinder lernen im täglichen Training nicht nur die 'Regeln des Fußballs', sondern auch den sozialen Umgang untereinander. Das Fußballspiel und die damit verbundene tägliche Gemeinschaft gibt den Kindern und Jugendlichen Hoffnung und Freude in ihrem allzu trostlosen Alltag. Die Kinder können sich den Trainern anvertrauen in alltäglichen Belangen, aber auch das stark tabuisierte Thema HIV/AIDS wird von den Trainern angesprochen.

Begünstigte: 30 – 100 (Straßen-)Kinder (Anzahl schwankend)

Beschäftigte: zwei ehrenamtliche Trainer

Projektleiter/Ansprechpartner: Bashin Maremela, P.O. Box 14030, TRAMSHED 0126, South Africa

Wenn Sie Sachspenden haben, dann bitten wir Sie, diese selbst direkt nach Südafrika zu senden! Wir können die Transportkosten für Sie leider NICHT übernehmen.

Hintergrund:

In den Elendsvierteln von Atteridgeville gibt es keinerlei Beschäftigungsangebote für Kinder und Jugendliche. Die einzige Möglichkeit, die die Kinder haben ist Fußball zu spielen, aber auch nur sofern ein Ball vorhanden ist. Hierfür gibt es eine ‚Art Fußballfeld', das als solches zwar kaum zu erkennen ist, aber zumindest ausreichend Platz bietet.

Fußball ist in Südafrika eine der populärsten Sportarten. Während bei der weißen Bevölkerung Rugby und Cricket an erster Stelle stehen, ist Fußball bei der schwarzen Bevölkerung Sportart Nummer eins. Südafrika war Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Nicht selten sind unsere Trainer für manches der Kinder auch Vaterersatz. Wir sind sehr stolz auf unsere Trainer und dankbar dafür, dass sie sich mit ganzer Kraft für diese Kinder einsetzen. Mit ihrem Einsatz tragen sie unsere Vision mit uns!

Im Dezember 2006 hat das Projekt mit zwei Mannschaften und 26 Paar gebrauchten Schuhen begonnen. Mittlerweile haben wir fünf Mannschaften unter denen bis 2009 auch eine Mädchen-Mannschaft war - dies zählt in Südafrika noch zu einer Seltenheit! Die Anzahl der Kinder, die kommen und spielen, variiert stark. Die Kinder müssen oft bei Angehörigen mithelfen (z.B. Wasser holen, waschen, putzen, auf die kleineren Geschwister aufpassen) und leider sind die Eltern oder Angehörigen nicht immer erfreut, dass ihre Jungs Fußball spielen.

Bedarf:

  • ca. 70 Paar Schuhe pro Jahr = Die Spieler benötigen jedes Jahr mindestens ein Paar neue Schuhe, und das kostet viel Geld – auch in Südafrika: ca. 32 €/Paar Fußballschuhe. Bislang konnten wir das Team mit 1000-1500€/Jahr unterstützen. Davon müssen sie sämtliche Kosten bestreiten (Fahrgeld zu Spielen; Equipment etc.). Meistens reicht das Geld nicht aus, um den Bedürfnissen gerecht zu werden.
    Zitat Bashin:
    "The team's biggest issue is the playing shoes. We are playing on a hard surface, which makes it difficult for shoes to last long and also we are playing regularly, which also eliminates the life span of any quality shoes we can get."
  • Für ein besseres Fußballspiel bedarf es außerdem der Ebnung des Platzes und dem Entfernen des steinigen Untergrundes:
    "We would also love to get involvement of the NGOs in Atteridgeville. The problem might be how do we do that, as for the grounds Mamba has been knocking on a lot of government doors to see, if they can help us, but so far, it were been only fruitless promises."
  • Es besteht zudem Beratungsbedarf für die Jugendlichen durch professionelle HIV-Berater. Wir versuchen von Deutschland aus, Kontakt mit ortsansässigen Beratern aufzunehmen, die ehrenamtlich diese Aufgabe übernehmen könnten.
    "The social worker would be a great effort to the team, but I also think the involvement of the parents/guardians of the boys should be taken into consideration when we bring social workers. I think it is a good idea and would help us psychologically."

Finanzierung: zu 100% aus Spenden von Mohau e.V.

Ziel:
Unser Ziel ist es gemeinsam mit dem FC Barcelona ein Selbsthilfeprojekt zur Eigenfinanzierung des jährlichen Bedarfs zu schaffen. Bislang hatten wir noch keine ‚zündende' Idee, die von den Spielern und Trainern auch umgesetzt werden konnte.

Zitat Bashin:
"We do have limited ideas to come up with a sustainable strategy for generating funds in a form of business or something due to the fact of the environment and assistant from the team. We would love to have something that can keep us on our feet for the whole year if not forever, but so far we failed to do that."


Foto-Impressionen zum Projekt