Mohau e.V.

Erfolgsstories

Das Mohau Satellite House:

Durch eine großzügige Spende konnte das Mohau Centre ein Haus im Westen Pretorias erwerben, um für 8 Schulkinder eine neue Familie zu schaffen: das Mohau Satellite House. Geplant war die Unterbringung der größeren, schulpflichtigen Kinder, die bislang im Mohau Centre untergebracht waren. Sobald jedoch die Sozialarbeiter im Umkreis "Wind von dem neuen Projekt bekamen", waren sie sofort zur Stelle mit weiteren Kindern in Not und ohne Unterkunft. Das Management des Mohau Centres entschied sich schließlich, vier Mädchen im Alter von 8 – 12 Jahren aufzunehmen, da nirgendwo eine Bleibe für diese Mädchen in Aussicht war. Vier der ältesten Kinder aus dem Mohau Centre sind in das Mohau Satellite House gezogen und mit ihrem neuen ‚Zuhause' sehr sehr glücklich.


Weihnachten:

Jedes Jahr an Weihnachten ist es dem Mohau Centre ein großes Anliegen für ihre Kinder ab ca. 3 Jahren eine Pflegefamilie zu finden, die die Kinder über Weihnachten bei sich aufnehmen. Einige bleiben sogar ein paar Wochen in den Familien. Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk, was wir den Kindern geben können: das Weihnachtsfest ganz persönlich im Kreise einer Familie zu erleben, und das ist auch, was sich alle Kinder von Herzen wünschen.

Um den im Mohau Centre verbleibenden Kindern ein schönes und auch überraschendes Weihnachten zu bescheren, fliegt unser Vorstand Nikola Denkinger meistens jedes Jahr an Weihnachten zu den Kindern. Gemeinsam mit den Betreuern verbringt sie mit den Kindern einen Tag im Park mit Spielplatz, was für die Kinder wirklich etwas ganz Besonderes darstellt.


Familie mit Strom:

"Eine meiner Kolleginnen im Mohau Centre nahm mich eines Tages mit zu sich nach Hause, um mir stolz ihr Entrinnen aus der Blechhütte in ein vom Staat subventioniertes ‚Häuschen' zu präsentieren. Sie wartete und sparte geschlagene 7 Jahre darauf und es kostete sie umgerechnet ca. 300 Euro, wofür sie ebenso lange sparen musste. So ein Häuschen hat ca. 30 qm, 2 Fenster und ist mit einer Mauer durchzogen, so dass man quasi 2 Zimmer hat. Alles ist im Rohzustand. Toiletten sind sehr häufig immer noch außen, in seltenen Fällen auch innen.Voller Stolz zeigte sie mir ihr Hab und Gut und ich war wirklich überrascht, was an Mobiliar sie sich vom Trödel alles zugelegt hatte. Ein alter Herd, ein sehr altes Kofferradio, ja sogar ein Mini-Fernseher war vorhanden und natürlich der Kühlschrank. Nur was fehlte war: Strom!

Was nutzen denn da all die vorhandenen Dinge? Sie war nicht in der Lage, sich für umgerechnet 70 € den Strom legen zu lassen, weil das verdiente Geld hierfür nicht ausreichte. Um 70 € zu ersparen, hätte sie zwei bis drei Jahre gebraucht. Dank einer Spende aus unserem Freundeskreis kann diese Frau heute kochen und backen, ihre Kinder zur Musik aus dem Radio tanzen lassen und abends schauen sie schon mal alle zusammen einen Film an."

Nikola Denkinger